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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Heidenheim / Brenz findest du hier .
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Wenn an Nord- und Ostsee die Strände gut besucht sind, sorgen zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG für Sicherheit. Auch Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Heidenheim/Brenz waren in diesem Jahr wieder beim Zentralen Wasser-Rettungsdienst Küste (ZWRD-K) im Einsatz und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen für den heimischen Wasserrettungsdienst.
Der ZWRD-K ist jedes Jahr von April bis Oktober an zahlreichen Wasserrettungsstationen an der deutschen Nord- und Ostseeküste im Einsatz. Rund 5.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sichern dabei die Badestellen, warnen vor Gefahren, leisten Erste Hilfe und greifen ein, wenn Menschen im Wasser in Gefahr geraten. Neben dem eigentlichen Wachdienst gehören auch praktische Übungen und das Training für mögliche Einsatzsituationen zum Dienst.
Für Sven und Pauline von der DLRG Ortsgruppe Heidenheim ging es in diesem Jahr nach Büsum an die Nordseeküste. Dort waren sie am Haupt- und Sandstrand eingesetzt. Eine besondere Herausforderung stellte dabei der Wechsel der Gezeiten dar.
Je nach Wasserstand wurde das Watt gemeinsam mit der Wachmannschaft und sechs weiteren Wachgängern abgesichert. Gerade im Watt können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern. Deshalb kommt einer aufmerksamen Beobachtung und einer guten Zusammenarbeit innerhalb der Wachmannschaft eine besondere Bedeutung zu.
Neben der täglichen Strandüberwachung wurde auch intensiv mit den vorhandenen Rettungsmitteln trainiert. Die praktischen Übungen dienen dazu, Abläufe zu festigen und im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.
Auch Sven war gemeinsam mit Edvin im Wasserrettungsdienst in Travemünde aktiv. Dort erwartete die beiden eine besondere Unterkunft: Die Wachgänger übernachteten auf der historischen „Passat“, die heute als Museumsschiff in Travemünde liegt.
Auch hier stand neben der Absicherung des Strandes das praktische Training im Mittelpunkt. Einsatzsituationen wurden gemeinsam geübt und die Handgriffe mit den Rettungsmitteln trainiert. So lässt sich der Wachdienst nicht nur als verantwortungsvolle Aufgabe, sondern gleichzeitig als intensive praktische Fortbildung verstehen.
Ein weiteres Mitglied der Ortsgruppe Heidenheim, Leonie, absolvierte ihren Küsteneinsatz in Grömitz. Dort lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Training mit den sogenannten IRB (Inflatable Rescue Boats). Dabei handelt es sich um aufblasbare Rettungsboote, die im Wasserrettungsdienst eingesetzt werden können, um Personen auf dem Wasser schnell zu erreichen und zu retten.
Die Arbeit mit dem IRB erfordert ein eingespieltes Team und sichere Abläufe. Entsprechend viel Zeit wurde darauf verwendet, die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten praktisch zu trainieren.
So unterschiedlich die Einsatzorte und Aufgaben in Büsum, Travemünde und Grömitz auch waren – eines hatten alle drei Küsteneinsätze gemeinsam: Kameradschaft und gemeinsames Training standen im
Mittelpunkt.
Die Wachgänger verbringen während ihres Einsatzes viel Zeit miteinander. Sie arbeiten als Team, übernehmen gemeinsam Verantwortung und müssen sich im Ernstfall aufeinander verlassen können. Gleichzeitig bietet der ZWRD-K die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, die auch für die Arbeit in den örtlichen DLRG-Gliederungen wertvoll sind.
Der Küsteneinsatz ist damit weit mehr als ein Urlaub am Meer. Die Rettungsschwimmer leisten ihren Dienst ehrenamtlich, sichern Badestellen und helfen Menschen in Not. Gleichzeitig können sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter realen Bedingungen anwenden und durch praktische Übungen weiter vertiefen.
Für die DLRG Ortsgruppe Heidenheim/Brenz ist die Teilnahme ihrer Mitglieder am ZWRD-K deshalb auch eine Bereicherung für die eigene Arbeit vor Ort. Die Erfahrungen von der Küste können in den heimischen Wasserrettungsdienst eingebracht und dort weitergegeben werden.
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